Hakuouki: Otogisoushi
Sarusuberi: Miss Hokusai

Adyen ist drin, PayPal draußen: Nach mehr als einem Jahrzehnt Zusammenarbeit trennt sich eBay langsam von der ehemaligen Tochter PayPal. Das virtuelle Auktionshaus will auf einen Konkurrenten setzen. Das müssen Nutzer jetzt wissen.

Abschied von PayPal: So wird jetzt bei eBay bezahlt
Bildquelle: PayPal

Zahlungsabwicklungen will eBay in Zukunft selbst abwickeln. Darüber hat der US-Konzern jetzt erste Kunden per E-Mail informiert. eBay arbeitet dafür mit dem PayPal-Konkurrenten Adyen zusammen. Der Zahlungsdienstleister soll „Hauptpartner“ werden, heißt es in der Kundenmitteilung.

Adyen statt PayPal: Das ist der Vorteil

Für Nutzer soll der Umstieg auf ein hauseigenes Bezahlsystem einige Vorteile mit sich bringen: Zahlungsabwicklungen sollen günstiger werden, zumindest für die meisten Verkäufer. Außerdem soll es für Verkäufer einfacher werden, ihr Geschäft zu verwalten: eBay will Zahlungsinformationen in eine zentrale Übersicht integrieren. Mit dem zusätzlichen Zahlungsmittel wolle man zudem mehr potenzielle Käufer ansprechen und Umsätze für Verkäufer steigern.

Das müssen eBay-Nutzer jetzt wissen

Für eBay-Nutzer ändert sich vorerst nichts. Verkäufer müssen nichts unternehmen, schreibt das Unternehmen. „Mehrere Jahre“ werde die Umstellung auf das neue System dauern. Auch aus Käufersicht gibt es keinen Handlungsbedarf: Sie werden auch künftig mit PayPal bezahlen können. In der zweiten Jahreshälfte 2018 will eBay die neue Zahlungsabwicklung in Nordamerika einführen aber auch dort nur „im kleinen Umfang“. Erst 2021 soll der Großteil der Käufer und Verkäufer das neue System nutzen können.

Quelle: eBay

Weitere Themen

* gesponsorter Link